StartseiteKontaktSitemapImpressum
Grundstückswert- & ImmobiliengutachterImmobiliensachverständiger | Lars Lorenz

Sachverständigenbüro
Lars Lorenz
Im Wolfhahn 14
41748 Viersen
Tel.: 0 21 62 - 50 11 40
Fax: 0 21 62 - 50 11 41
Email:mail@wert-der-immobilie.de

News & Infos

Beratung


Bewertung
Wertgutachten

News & Infos

Mieterstrom

Das Bundeskabinett um Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hat am 26.04.2017 den Gesetzentwurf zur Förderung von Photovoltaik-Mieterstrommodellen verabschiedet.
Durch dieses neue Gesetz können Vermieter mit Förderungen rechnen, wenn sie auf Dächern ihrer Immobilie Solarstrom erzeugen und ihn an ihre Mieter verkaufen. Je nach Anlagengröße beträgt diese Förderung zwischen 2,75 Cent und 3,8 Cent pro Kilowattstunde. Der Vorteil für den Mieter soll sein, dass er den auf dem Dach des Mietwohnhauses produzierten Strom günstig vom Vermieter kaufen kann. Der Strompreis muss dabei mindestens zehn Prozent günstiger sein, als der Tarif des örtlichen Grundversorgers. Ein weiterer Preisvorteil liegt darin, dass die sonst üblichen Netzentgelte und Konzessionsabgaben entfallen. Das Bundeskabinett erkennt darin, dass sich nun der Direktverkauf von Strom an die Mieter rentiert, das Angebot an Mieterstrom belebt und der Ausbau der regenerativen Energien beschleunigt wird.
Kritische Stimmen erkennen darin jedoch auch eine Ungerechtigkeit. Laut einer von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studie kommen nämlich nur maximal rund 3,8 Millionen Haushalte bundesweit für die Erzeugung und Bereitstellung von Mieterstrom infrage. Der Rest aller Haushalte hat solidarisch für die den Beziehern von Mieterstrom erlassenen Netzentgelte, Abgaben und Umlagen aufzukommen. Dies wird zur Folge haben, dass sich der Strompreis für die breite Masse weiter verteuern wird. Segen oder Fluch? Eine Frage der Betrachtungsweise!       

Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Das durch die EU-Verbraucherkreditrichtlinie modifizierte Verbraucherkreditrecht trat in Deutschland im Juni 2010 in Kraft. Dieses wurde im Juni 2014 durch die Vorgaben der Verbraucherkreditrichtlinie (VKR) und im März 2016 durch die Vorgaben der EU-Wohn-immobilienkreditrichtlinie angepast und spezifiziert. Es soll Verbraucher bei der Vergabe
von Darlehen für die Immobilienfinanzierung schützen und den Verbraucherschutz stärken.
Für Kreditinstitute bedeutet dies, dass sie ihre Kunden zukünftig besser aufkären und deren finanzielle Situation strenger überprüfen müssen. Wurde bisher nur die derzeitige finanzielle Situation der Darlehensnehmer geprüft, muss nun auch berücksichtigt werden, wie sich diese zukünftig voraussichtlich entwickelt. Das damit verbundene Widerrufsrecht für Darlehensverträge, die nicht nach den gesetztlichen bestimmungen abgeschlossen wurden, führt dahin, dass die Kreditinstitute vorsichtiger bei der Darlehensvergabe sind.